Unternehmensprofil
German Films Service + Marketing ist das nationale Informations- und Beratungszentrum für die internationale Verbreitung deutscher Filme.
German Films Service + Marketing wurde 1954 unter dem Namen Export-Union des Deutschen Films als Dachverband für den Verband Deutscher Spielfilmproduzenten, die Arbeitsgemeinschaft Neuer Deutscher Spielfilmproduzenten und den Verband Deutscher Filmexporteure gegründet. Im Jahr 1997 wurde der Verein in eine GmbH mit vier Gesellschaftern umgewandelt. Als 2004 neue Gesellschafter der GmbH beitraten, erweiterten sich auch die Aufgaben. Die Arbeit, die sich bis dahin vor allem auf Spielfilme konzentrierte, umfasst seitdem auch die Betreuung von Dokumentar-, Kurz-, und Fernsehfilmen. Dieser Schritt wurde durch die Umbenennung der Gesellschaft in German Films Service + Marketing GmbH dokumentiert.
Einige Fakten
Gesellschafter der GmbH sind:
Verband Deutscher Filmproduzenten
Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen
Verband Deutscher Filmexporteure
Filmfoerderungsanstalt
AG Dokumentarfilm (AG DOK)
AG Kurzfilm
Stiftung Deutsche Kinemathek
FilmFernsehFonds Bayern
Filmstiftung NRW
Dem Aufsichtsrat von German Films Service + Marketing GmbH gehören an:
Alfred Huermer (Vorsitzender)
Peter Dinges
Antonio Exacoustos
Roman Paul
Ulrike Schauz
Michael Schmid-Ospach
Feste Mitarbeiter
Christian Dorsch, Geschäftsführer
Mariette Rissenbeek, stellvertretende Geschäftsführerin/Public Relations
Petra Bader, Sekretariat
Julia Basler, Projektkoordination/Dokumentarfilm
Christin Czarnecki, Auszubildender zum Kaufmann für audiovisuelle
Katherine Grzelak, Assistentin der Geschäftsführung/Projektkoordination
Angela Hawkins, Redakteurin Publikationen und Website
Barbie Heusinger, Distribution Support/Projektkoordination
Nicole Kaufmann, Projektkoordination
Michaela Kowal, Buchhaltung
Kim Liebeck, PR-Assistentin/Festivalkoordination
Martin Scheuring, Projektkoordination/Kurzfilm
Konstanze Welz, Projektkoordination/TV
Stephanie Wimmer, Projektkoordination
Ausbildungsplätze & Praktika
Ausbildung zur/m Kauffrau/mann für audiovisuelle Medien
Seit 2006 bilden wir in unserem Haus Kaufleute für audiovisuelle Medien aus. Unsere Auszubildenden werden in allen Geschäftsbereichen, d.h. der Öffentlichkeitsarbeit, der Administration, der Betreuung der Filmwochen und Festivals und der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle eingesetzt.
Der nächste freie Ausbildungsplatz ist ab September 2010 zu vergeben.
Praktika
German Films vergibt zweimal im Jahr Praktika in der Filmbranche (Werbung für den deutschen Film).
Dauer: 6 Monate
Vergütung: € 500,-/mntl. brutto
Arbeitsbereich: Unterstützung des gesamten Teams (Projektkoordination/Assistenz der Geschäftsführung/PR) in der täglichen organisatorischen Arbeit, die insbesondere auch allgemeine Büroarbeit beinhaltet.
Praktikum PR:
Schwerpunktmässig Betreuung der internationalen Festivals und Märkte sowie Filmwochen.
Praktikum Filmwochen:
Schwerpunktmässig Mithilfe bei der Organisation der deutschen Filmwochen.
Praktika neu zu besetzen ab:
Praktikum PR: April 2011
Praktikum Filmwochen: Januar 2011
Mehr Informationen zu den Praktika und der Ausbildung bei German Films erhalten Sie von
Katherine Grzelak.
Auslandsvertretungen
Darüber hinaus hat German Films Auslandsvertretungen in vielen Ländern:
Argentinien:
Gustav Wilhelmi, Buenos Aires
China:
Anke Redl, Peking
Großbritannien:
Iris Ordonez, London
Italien:
Alessia Ratzenberger, Rom
Japan:
Tomosuke Suzuki, Tokio
Spanien:
Stefan Schmitz, Madrid
Osteuropa:
Simone Baumann, Leipzig, Moskau
USA:
Oliver Mahrdt, New York
Die Auslandsbeauftragten kennen die Film- und TV-Landschaft ihres Landes genau. Sie können daher sowohl allgemeine Informationen zu bestimmten Themenbereichen geben (z. B. zu Einkäufern, die sich auf den europäischen Film spezialisiert haben, zum Profil nationaler Festivals oder zu Zensurfragen) als auch bei konkreten Projekten behilflich sein, z. B. bei der Suche nach einem Koproduktionspartner oder bei Dreharbeiten vor Ort.
Bei komplexeren Aufgabenstellungen, die den Rahmen ihrer Tätigkeiten für German Films sprengen würden, stehen die Auslandsbeauftragten auf der Basis individueller Honorarvereinbarungen ebenfalls gerne zur Verfügung.
Finanzierung
Das Budget von German Films in Höhe von derzeit knapp 4,8 Millionen Euro (Maßnahmen, Verwaltung, Auslandsbeauftragte) wird getragen aus
Exportabgaben sowie aus Mitteln des BKM und der FFA. Zusätzlich leisten auch die sieben großen wirtschaftlichen Filmförderungen (FilmFernsehFonds Bayern, Filmfoerderung Hamburg Schleswig-Holstein, Filmstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg, MFG Baden-Wuerttemberg, Mitteldeutsche Medienfoerderung, und Nordmedia) einen finanziellen Beitrag in Höhe von derzeit 324.000 Euro zur Unterstützung der Arbeit von German Films. Über die Mittelvergabe entscheidet die Gesellschafterversammlung, nach vorheriger Beratung und Freigabe der FFA-Mittel durch das FFA-Präsidium.
German Films und das Goethe-Institut
Mit dem Goethe-Institut arbeitet German Films projektbezogen intensiv zusammen - u.a., aber nicht nur - bei den Festivals des deutschen Films im Ausland, die von den Auslandsbeauftragten von German Films in Kooperation mit dem jeweiligen Goethe-Institut vor Ort geplant und durchgeführt werden. German Films ist außerdem im Beirat Film des Goethe-Instituts vertreten.
German Films und European Film Promotion
German Films ist Gründungsmitglied von »European Film Promotion«, einem Zusammenschluss von nationalen PR-Agenturen mit ähnlicher Aufgabenstellung wie German Films. Die Organisation mit Sitz in Hamburg hat zur Aufgabe, gemeinsam Projekte für die Präsentation europäischer Filme auf internationaler Ebene zu entwickeln und zu realisieren. Triebfeder für die Gründung der Organisation war die Erkenntnis, dass die europäischen nationalen PR-Agenturen nicht nur wertvolle Informationsquellen für einander sind, sondern auch über die gemeinsame Präsentation ihrer Filme, z. B. auf Festivals und Messen, eine höhere Visibilität und weitere Synergieeffekte erzielen können.
Zu den wichtigsten Projekten von EFP gehören die Initiativen "Shooting Stars" auf der Berlinale (für europäische Nachwuchs-Schauspieler) und "European Directors' Panel" in Toronto (für europäische Nachwuchs-Regisseure), "Producers on the Move" in Cannes, "VARIETY Critics' Choice" - eine Präsentation interessanter europäischer Nachwuchsfilme gemeinsam mit dem renommierten Branchenblatt "Variety" in Karlovy Vary, ein gemeinsamer Auftritt beim Festival in Pusan sowie das Sales Support Program, das den Verkauf europäischer Filme bei ausgewählten Festivals fördern soll.
Die Aufgaben von German Films
Die Arbeit von German Films konzentriert sich darauf, über Informationsdienste, PR- und Marketingmaßnahmen den Bekanntheitsgrad des deutschen Films im Ausland zu erhöhen und ihn im internationalen Mediengeschehen möglichst sichtbar zu machen.
Unterschiedliche Initiativen tragen dazu bei:
- enge Kooperation mit den großen internationalen Filmfestivals, z.B. Berlin, Cannes, Venedig, Toronto, Locarno, San Sebastian, Montreal, Karlovy Vary, u.v.a.m. Auf vielen Festivals ist German Films auch mit Sonderpublikationen oder einem eigenen Stand vertreten, der von deutschen Produzenten genutzt werden kann.
- Organisation von Gemeinschaftsständen für deutsche Produzenten auf internationalen (TV-)Messen.
- Veranstaltung von Festivals des deutschen Films in verschiedenen Großstädten;
- Kooperation mit ausgewählten Institutionen, die Veranstaltungen über den deutschen Film anbieten (z.B. als Partner vom Goethe-Institut oder das Museum of Modern Art in New York).
- Veröffentlichung von Informationsschriften zum aktuellen deutschen Film:
German Films Quarterly (GFQ);
- eine eigene Internet-Website (www.german-films.de) mit einem umfassenden online-Service-Programm in englischer Sprache.
- die Nachwuchs-Initiative
Next Generation, im Rahmen derer German Films seit 1998 jährlich in Cannes eine Auswahl deutscher Hochschulfilme sowie auf den Festivals des Deutschen Films international präsentiert.
- die "German Films Previews", die es deutschen Filmexporteuren und Rechteinhabern ermöglicht, ihre neuen Filme ausgewählten Einkäufern zu zeigen.
- Beratung und Information internationaler Medienvertreter und Einkäufer der Bereiche Kino, Video, TV;
- Beratung und Information deutscher Filmschaffender und Medienvertreter über internationale Festivals, Teilnahmebedingungen und deutsche Beiträge.
- German Premieres in New York und Rom für Einkäufer.
- das Deutsch-französische Filmtreffen zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der deutschen und französischen Filmbranche.
German Films und große internationale Filmfestivals
German Films hält engen Kontakt zu den großen internationalen Filmfestivals. Sie wertet alle verfügbaren Daten und Facheinschätzungen zu fast 200 deutschen und internationalen Festivals regelmäßig aus.
Unsere Festival Guides geben hierzu ausführliche und ständig aktualisierte Informationen, von wichtigen Kontaktadressen über Teilnahmebedingungen bis zu einer Einschätzung des Festivals im nationalen und internationalen Vergleich.
Auswahlsichtungen
German Films unterstützt die Vorauswahl bzw. organisiert Auswahlsichtungen für eine Vielzahl großer internationalen Festivals.
Auf Wunsch der Festivals ist die Mehrzahl der Sichtungen beschränkt auf abendfüllende Spielfilme für den offiziellen Wettbewerb. In Einzelfällen werden jedoch auch Kurzfilme und Dokumentarfilme ausdrücklich mit einbezogen.
Zu den Sichtungen lädt German Films alle Filme ein, die von Seiten der Auswahldelegationen angefordert werden, und informiert die Produzenten möglichst aller weiteren Filme, die formal die Teilnahmebedingungen der Festivals erfüllen, über die Sichtungen. Darüber hinaus können Produzenten ihre Filme auch unaufgefordert einreichen, vorausgesetzt, diese entsprechen dem Anforderungsprofil des Festivals.
Eine Vorauswahl seitens German Films findet nicht statt.
Die Sichtungen werden in München durchgeführt und von German Films koordiniert.
Ein großer Anteil der deutschen Filme, die auf den Festivals zu sehen sind, wurden anlässlich der Sichtungen bei German Films ausgewählt.
Zuschüsse für Untertitel
German Films unterstützt die Untertitelung von kurzen und langen Filmen, die in den Wettbewerb bzw. in die Hauptsektion der weltweit wichtigsten Festivals eingeladen werden. Derzeit gilt dies für folgende Festivals: Berlin (s.u.), Cannes, Venedig, Karlovy Vary, Moskau, Locarno, Montreal, San Sebastian, Toronto, Tokio, Rotterdam, Mar del Plata. Im Dokumentarfilmbereich sind u.a. die Festivals in Amsterdam und Marseille förderbar. Zuschussberechtigte Rechteinhaber können bei German Films einen formlosen Antrag stellen.
German Films auf der Berlinale
- European Film Market
Im European Film Market organisiert German Films einen Gemeinschaftsstand für deutsche Institutionen und Firmen.
Auf dem Gemeinschaftsstand sind neben dem Zusammenschluss der Länderförderungen FOCUS GERMANY, die AG Kurzfilm, sowie die AG Dokumentarfilm und auch German Films gemeinsam mit der Filmförderungsanstalt vertreten.
- "German Cinema"
Im Auswahlkomitee der Sektion "German Cinema", die im wesentlichen deutsche Filme vorstellt, die im Vorjahr an den Kinokassen und/oder auf den internationalen Festivals erfolgreich waren, ist German Films mit Sitz und Stimme vertreten.
Die Reihe bietet in- und ausländischen Besuchern der Internationalen Filmfestspiele Berlin die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand der deutschen Filmproduktion zu informieren.
Die deutschen Filme, die in den Wettbewerb eingeladen werden (Kurzfilm und Langfilm), und die Beiträge der Sektionen "German Cinema" und der "Perspektive deutsches Kino" erhalten einen Zuschuss für die englische Untertitelung.
German Films in Cannes
- Filmauswahl
Im Vorfeld des Festivals organisiert German Films für die drei Hauptsektionen des Festivals (Wettbewerb/Un Certain Regard - Quinzaine des Réalisateurs, Semaine de la Critique) Sichtungen und betreut die jeweiligen Korrespondenten und die Leiter der Sektionen.
- German Pavilion
Im International Village des Marché du Film hat German Films gemeinsam mit dem Zusammenschluss der Länderförderungen FOCUS GERMANY einen großen Stand. Der ansprechende Pavilion mit Terrasse zum Strand ist in Cannes der zentrale Treffpunkt für den deutschen Film und die Filmemacher.
- "New German Films"
Auf dem Marché du Film präsentiert German Films anwesenden Fachbesuchern unter dem Motto "New German Films" eine Reihe aktueller deutscher Filme: German Films bucht in den modernst ausgestatteten Sälen des "Riviera"-Komplexes vom Marché du Film eine Reihe von Vorführterminen und gibt die einzelnen Vorführungen gegen eine geringe Kostenbeteiligung an interessierte Rechteinhaber von Spielfilmen und sonstigen abendfüllenden Filmen weiter.
Die Reihe wird während des Festivals mit Hilfe von diversen Marketing-Aktionen (Anzeigen, Broschüren, web-page etc.) intensiv beworben. Die Teilnahme an dieser Programmreihe wird den Rechteinhabern aller aktuellen Filme angeboten; die Terminvergabe erfolgt nach Buchungseingang. Eine Filmauswahl seitens German Films findet nicht statt.
Unter diesem Motto präsentiert German Films seit 1998 eine Auswahl von Kurzfilmen deutscher Filmhochschüler. Teilnahmeberechtigt sind Studenten aller Filmhochschulen sowie aller Kunsthochschulen und Fachhochschulen mit Filmausbildungsstudiengängen. Eingereichte Filme dürfen nicht älter sein als ein Jahr und nicht länger sein als 15 Minuten.
Die Vorauswahl erfolgt durch die Dozenten der Hochschulen; für die Endauswahl ist eine dreiköpfige unabhängige Jury verantwortlich, die German Films zusammen stellt.
Die ausgewählten Filme werden von German Films zu einem englisch untertitelten 35mm-Programm zusammen gefasst und in Cannes im Rahmen einer Marktvorführung in einem großen Kino vorgestellt. Das Filmprogramm und auch anwesende Teammitglieder werden in Cannes durch ein deutsch-englisches Team intensiv betreut.
German Films präsentiert das jährliche "Next Generation"-Programm anschließend im Rahmen ihrer Festivals des deutschen Films im Ausland und stellt es auch internationalen Filmfestivals zur Verfügung.
Die Festivals des deutschen Films im Ausland
German Films organisiert - oft in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut - regelmäßig Festivals des deutschen Films in Paris, Madrid, Buenos Aires, Australien, Moskau, Tokio, und Stockholm. In Shanghai ist eine deutsche Reihe in das internationale Shanghai Filmfestival integriert und es werden darüber hinaus in Lyon deutsche Filmtage im Anschluss an Paris veranstaltet.
Die "Festivals des deutschen Films" präsentieren im Hauptprogramm innerhalb von fünf bis acht Tagen zwischen acht und zwölf neue deutsche Filme und ein sorgfältig zusammen gestelltes Rahmenprogramm (Retrospektive, Ciné-Concert, Kurzfilmprogramm, etc.).
Alle Festivals finden in gut etablierten Kinos im Stadtzentrum statt. Neben den Auslandsbeauftragten vor Ort sorgt zusätzlich ein Presseattaché für die erforderliche Visibilität des Festivals in den Medien und bei der Fachwelt (Einkäufer).
Auf den Festivals kommen Filme zur Aufführung, die eines oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen:
- Auszeichnung mit einem deutschen Filmpreis
- Teilnahme an wichtigen internationalen Festivals
- deutscher Beitrag im Wettbewerb um den OSCAR für den besten nicht englischsprachigen Film
- Erfolg an deutschen und internationalen Kinokassen
- Erfolg bei der internationalen Filmkritik
Bei gewissen Filmreihen rund um den deutschen Film ist German Films ein wichtiger Partner ausländischer Veranstalter (z. B. Museum of Modern Art in New York, das internationale Filmfestival in Santiago de Chile, sowie die Goethe-Institute in Los Angeles and San Francisco); hier obliegt die Filmauswahl allein dem Veranstalter.
German Films auf den großen internationalen TV-Messen
Auf den weltweit wichtigsten TV-Messen (MIP-TV, MIPCOM, Shanghai TV Markt) bietet German Films interessierten Produzenten und Exporteuren die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Gemeinschaftsstand. Jeder Rechteinhaber deutscher Filme kann dort gegen Zahlung eines Kostenbeitrags die Service-Leistungen (Sichtungskabinen, Besprechungsräume, Büroausstattungen, Standhostess) in Anspruch nehmen.
German Films Quarterly (GFQ)
GFQ (German Films Quarterly) erscheint viermal jährlich in englischer Sprache in einer Auflage von 8.000 Exemplaren, die über einen internationalen Verteiler an Festivals, Einkäufer, Journalisten und Film-Institutionen in aller Welt verschickt und auf allen großen Festivals verteilt werden. Es umfasst Portraits, Hintergrundberichte zu ausgewählten Aspekten der deutschen Filmlandschaft, Produktionsberichte und Informationen über aktuelle deutsche Filme.
Jeder Produzent hat die Möglichkeit, seinen neuen Film in GFQ und unter www.german-films.de der deutschen und internationalen Filmbranche vorzustellen. Für die Aufnahme in die Berichte über aktuelle Filme (New German Films) wird - als Anzahlung auf anfallende Export-Abgaben - ein Kostenbeitrag in Höhe von 280 Euro (für Hochschul- und Kurzfilme 150 Euro) erhoben. Der Kostenbeitrag umfasst gleichzeitig die Aufnahme in das Web-Archiv von German Films. Weitere Informationen und Anmeldungsunterlagen erhalten Sie von
Angela Hawkins.
Erscheinungs- und Redaktionstermine:
GFQ 1: erscheint Anfang Februar zur Berlinale, Redaktionsschluss ist Mitte Dezember
GFQ 2: erscheint Mitte Mai zu den Filmfestspielen in Cannes, Redaktionsschluss ist Ende März
GFQ 3: erscheint Anfang August zu den Sommerfestivals (Locarno, Venedig, San Sebastian, Montreal, Toronto), Redaktionsschluss ist Ende Juni
GFQ 4: erscheint Ende Oktober zu den Herbst- und Winterfestivals (Hof, AFI/AFM, Clermont-Ferrand, Rotterdam, Goeteborg), Redaktionsschluss ist Mitte September
German Films und der Wettbewerb um den OSCAR für den besten nicht englischsprachigen Film
Die Auswahl der nationalen Beiträge für den Wettbewerb um den OSCAR für den besten nicht englischsprachigen Film wird zumeist von zentralen nationalen Filminstitutionen geleitet. In Deutschland ist German Films für die Vorbereitung und Durchführung der Auswahl zuständig.
Die Arbeit ist allerdings strikt auf organisatorische Aspekte beschränkt; im Auswahlgremium ist sie nicht vertreten. Dieses setzt sich zusammen aus Vertretern von derzeit neun Fachverbänden der deutschen Filmbranche: Verband Deutscher Spielfilmproduzenten, AG Neuer Deutscher Spielfilmproduzenten, Verband Deutscher Filmexporteure, Verband der Filmverleiher, Hauptverband Deutscher Filmtheater, AG der Filmjournalisten, Bundesverband Kamera, Bundesverband der Fernseh- und Filmregisseure, Filmförderungsanstalt.
German Films und die deutsch-französische Zusammenarbeit
Im Rahmen der deutsch-französischen Akademie wurde im Jahr 2003 der Verein deutsch-französisches Filmtreffen ins Leben gerufen. Ziel des Vereins ist die Verbesserung und Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich im filmischen Bereich. Zum Erfahrungsaustausch und als Plattform für Kontakte wird einmal im Jahr ein Treffen deutscher und französischer Produzenten, Verleiher, Filmemacher, Journalisten und anderer Fachleute organisiert.
German Films und die Verwertung von Filmen
German Films besitzt weder Filmkopien noch Filmrechte. Daher kann sie im In- und Ausland weder als Verleih noch als Vertrieb tätig werden.
Für Verleih und Vertrieb deutscher Filme ins Ausland sind allein die Produzenten bzw. Weltvertriebe zuständig. Sie sind im Einzelfall auch die richtigen Ansprechpartner, wenn es darum geht, Auskunft über vorhandene Untertitelversionen oder über Lizenzvergaben zu erhalten. German Films stellt gerne den Kontakt zwischen Nachfrager und Rechteinhaber her.











